Im Dezember 2024 haben sich viele Menschen in Syrien gefreut, dass die brutale Diktatur von Assad gestürzt wurde. Das war eine gute Nachricht.
Die schlechte Nachricht war jedoch, dass radikale Islamisten, ehemalige Mitglieder und Kommandeure des internationalen islamistischen Netzwerks Al Qaida, die Macht übernommen haben. Dennoch haben die Menschen dem neuen Machthaber eine Chance gegeben, da sie kriegsmüde sind. Sehr schnell mussten die Menschen jedoch leider feststellen, dass der neue Machthaber keinesfalls besser ist als sein Vorgänger Assad. Zuerst wurden die Alawiten, dann die Drusen und schließlich die Kurden im Norden massakriert.
Nach dem Sturz Assads durfte Dr. Sido nach 16 Jahren Gebiete in Syrien wie die an der Mittelmeerküste, aber auch das Land der Drusen im Süden Syriens besuchen. Als er zurückkam, berichtete er von den Ängsten und Sorgen der Menschen sowie von neuer Verfolgung.
Veranstalter: Gesellschaft für bedrohte Völker in Kooperation mit SPD Büchenbach und Initiative Roth ist bunt
V.i.S.d.P: Wolfgang Lebok (GfbV, SPD, R.i.b.)
Lage in belagerten Städten in Nordsyrien verschlechtert sich